"Mädchenfußball und Medienkompetenz - Kibera Girls Soccer Academy" war ein Projekt der Stiftung Digitale Chancen in 2013.
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Kibera Girls Soccer Academy

Essensausgabe in der Kibera Girls Soccer Academy

Laborraum der Kibera Girls Soccer Academy



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Team


Britta

Portrait: Britta Hetzer Ich bin Jahrgang 1983, studierte Betriebswirtschaft für Non-Profit-Organisationen und öffentliche Verwaltung an der HTW und HWR Berlin mit dem Schwerpunkt Controlling und gehöre seit Sommer 2011 zum Stiftungsteam. Ehrenamtlich habe ich mehr als 8 Jahre in einer Stiftung mitgewirkt, die sich mit aktiver Entwicklungshilfe für Äthiopen befasst und auch meine Abschlussarbeit dort geschrieben. Dadurch war es mir möglich Einblicke in die Organisation von Hilfsprojekten in Afrika zu nehmen, die zu der damaligen Zeit einen deutlichen Schwerpunkt auf Bildung hatten.

Längere Auslandsaufenthalte hatte ich bisher z.B. in Griechenland, bei dem ich auf einer Tierstation für Straßentiere an deren medizinische Versorung und Vermittlung nach Deutschland beteiligt war. Auch verbrachte ich ein Jahr in Neuseeland, wo ich mich erstmals einer anderen Kultur anpassen und auf eine andere Sprache einstellen musste. Diese Zeit machte mir sehr viel Spaß und verstärkte das Interesse an anderen Ländern und Kulturen erheblich.

Ich freue mich sehr Teil des Projektteams zu sein und den Mädchen in Kibera eine Chance auf eine bessere Zukunft und mehr Teilhabe geben zu können.

Carola

Portrait: Carola CrollIch habe an der Georg-August-Universität Göttingen Ethnologie und Englischsprachige Literatur studiert und im Jahr 2008 meinen Magisterabschluss gemacht. Meine Magisterarbeit habe ich zum Thema The dynamics of Mexican-American self-perception in Pelican Bay State Prison, California geschrieben. Während des Studiums habe ich verschiedene Bereiche der Ethnologie kennen gelernt und mehrere Praktika, vor allem im Bereich Museumskunde, absolviert; unter anderem habe ich bei der Katalogisierung und Verbringung einer Privatsammlung afrikanischer Kunst geholfen.

Auslandserfahrungen habe ich speziell während eines Schüleraustausches nach Canada, einem Auslandsstudium an der University of California, San Diego und während mehrerer Forschungsaufenthalte in Kalifornien und England gesammelt. Englisch ist daher für mich fast zu einer zweiten Muttersprache geworden. Aber auch sonst finde ich das Lernen von Sprachen spannend. Während des Studiums habe ich unter anderem Kurse in Sauk (Native American/Oklahoma) und Nahuatl (Aztekisch) belegt. Und so bereite ich mich auch jetzt auf das Projekt an der Kibera Girls Soccer Academy (KGSA) vor, indem ich ein wenig Swahili lerne.

Das Projekt KGSA hat mich von Anfang an begeistert. Schon bei meiner Tätigkeit als Volunteer bei der Fußball Weltmeisterschaft 2006 habe ich gemerkt, wie sehr die Freude am Fußball die Menschen auf der ganzen Welt zusammenführen kann. Dass ausgerechnet Fußball der Auslöser für die Gründung einer Mädchenschule ist, finde ich großartig und ich freue mich auf die Zeit an der KGSA.

Neben meinem Interesse an verschiedenen Kulturen, bin ich eine absolute Leseratte und habe daher nach dem Magister beschlossen, eine Doktorarbeit im Bereich Literaturwissenschaft zu beginnen. Während ich noch an der Doktorarbeit schreibe, bin ich für die Stiftung Digitale Chancen als Hilfskraft angestellt.

Jessica

Portrait: Jessica Euler Ich bin sehr kurzfristig Teil des Projektteams geworden und schreibe daher mein kurzes Portrait direkt aus Nairobi.

Vor einiger Zeit habe ich an der Humboldt-Universität zu Berlin meinen Abschluss in Geschichte und Bibliotheks- und Informationswissenschaft gemacht. Das ist aber gar nicht so wichtig, außer die Tatsache, dass ich hierbei meine Neigung für Mobile Technik und die Social Media entwickelt und ausgebaut habe. Diese Neigung brachte mich Anfang Januar 2013 zur Stiftung Digitale Chancen.

Und nun sogar nach Afrika. Dies liegt aber auch daran, dass ich schon sehr lange Afrika sehr toll finde. 2007 brachte mich ein Praktikumsplatz das erste Mal nach Afrika. Fast 3 Monate arbeitete ich dort im Nationalarchiv an den Akten einer Stifterin zur Unabhängigkeit Namibias von Südafrika. Erst vergangenen Dezember durfte ich ein weiteres Land des riesigen Kontinents besuchen. Der DAAD lud mich nach Kamerun ein, um den dortigen Germanistikprofessoren und -professorin das Betriebssystem Ubuntu näher zu bringen sowie eine ausführliche Moodle-Einführung zu geben. (Moodle ist ein Content Management System und wird gerne im Hochschulbereich eingesetzt, um Kurse zu organisieren, aber auch zu gestallten.)

Ich fasse mich mal kurz: Es ist nicht immer alles toll hier, aber es gibt dafür so viele schöne Dinge, die bei weitem überwiegen und es zu einem liebenswerten Kontinent machen. Umso mehr freue mich sehr auf die Mädchen in Kibera und die ein oder andere, die sich von meiner Leidenschaft für Technik, Software und Social Media begeistern lässt.

Und übrigens Danke, dass ich bei dieser Reise dabei sein darf.

Stiftung Digitale Chancen

Zweck der gemeinnützigen Stiftung Digitale Chancen ist die Förderung der Wissenschaft, Forschung und Bildung im Bereich Mediennutzung und Medienkompetenz, vor allem im Hinblick auf die Nutzung des Internet. Anliegen der Stifter ist es, den Ausschluss benachteiligter Bevölkerungsgruppen von der Entwicklung zur Informationsgesellschaft zu verhindern sowie auf die Erhöhung der Medienkompetenz in allen gesellschaftlichen Gruppen hinzuwirken. Die Stiftung steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und des Bundesfamilienministeriums.